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Dubai

14.April. „Grüne-Soße-Essen“ HausAndacht 19Uhr

Wir laden zum traditionelle „Grüne-Soße-Essen“ ein. Ob solo, mit Familie oder Freunden: Wir laden am 14. April 22 um 19 Uhr zu einer HausAndacht (unter Einhaltung aller social-distancing-laws) mit meditativen Impulsen, Geschichten, Liedern und Musik für Jung und Alt.

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14.April. „Grüne-Soße-Essen“ HausAndacht 19Uhr

Zeit & Ort

14 Apr, 19:00 GMT+4

Dubai, Dubai - United Arab Emirates

Über die Veranstaltung

Auch das traditionelle „Grüne-Soße-Essen“ soll in diesem Jahr nicht fehlen.

Ob solo, mit Familie oder Freunden: Wir laden alle zu einer HausAndacht (unter Einhaltung aller social-distancing-laws) mit meditativen Impulsen, Geschichten, Liedern und Musik für Jung und Alt ein.

Bitte wie bei allen unseren Veranstaltungen verbindlich anmelden.

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Wissenswertes über die „Grüne Soße“

Vorgänger der Grünen Sauce sind in Europa bereits seit 2000 Jahren bekannt. Von den Römern wurde ihr Rezept aus dem Orient übernommen. Wie sie nach Deutschland gelangte, ist unklar. Möglicherweise waren es Hugenotten, die sich in Kurhessen und auch im Rhein-Main-Gebiet niederließen und die Sauce verte aus Frankreich mitbrachten. Andere Quellen verweisen auf die italienische Handelsfamilie Bolongaro, die seit 1733 in Frankfurt vertreten war. Es spricht jedoch einiges für den hugenottischen Ursprung der Grünen Soße, denn sie ist insbesondere auch in Nordhessen in und um Kassel und in Mit- telhessen beliebt, wo Ende des 17. Jahrhunderts zahlreiche Hu- genottenfamilien angesiedelt wurden.

In die Frankfurter Grüne Soße (Grie Soß) gehören traditionell sieben Kräuter: Borretsch, Kerbel, Kresse, Petersilie, Pimpinelle, Sauerampfer und Schnittlauch. Seltener wird Dill zugegeben. Varianten aus Notzeiten enthielten auch Blätter von beispiels- weise Gänseblümchen, Löwenzahn oder Breitwegerich.

Zur Zubereitung werden die Kräuter sehr fein gewiegt, mit sau- rer Sahne und Joghurt verarbeitet und mit Öl, Zitrone, Salz und Pfeffer aufgeschlagen. Zur Frankfurter Grünen Soße reicht man gekochte Kartoffeln und hartgekochte Eier. Häufig wird die Sauce auch als Beilage zu gekochter Ochsenbrust, Tafelspitz oder Fisch gereicht.

Traditionell werden die erforderlichen Kräuter von Gärtnern im Stadtteil Frankfurt-Oberrad angebaut und in der richtigen Mischung in Rollen aus weißem Papier, in das die Kräuter mög- lichst schonend eingewickelt werden, auf den Markt gebracht.

Die Saison beginnt traditionell am Gründonnerstag und dauert bis zum ersten Frost im Herbst. Die beste Qualität haben die Kräuter im Allgemeinen im Mai. Im Winter ist die Grüne Soße auch erhältlich, jedoch stammen die Kräuter dann aus dem Treibhaus; oft lässt daher die Qualität zu wünschen übrig, weil besonders die empfindlichen Kräuter Kerbel und Pimpinelle nicht hinreichend verfügbar sind.

Zur Kasseler oder Nordhessischen Grünen Soße werden eben- falls traditionell bis zu sieben Kräuter hinzugegeben, üblicher- weise sind das Borretsch, Petersilie, Pimpinelle, Sauerampfer und Schnittlauch, je nach Variante kommen Dill und Zitronenmelisse hinzu. Die Kräuter Kerbel, Kresse oder Liebstöckel werden für die Kasseler Grüne Sauce nicht verwendet. Grundstoff der Kasseler Grünen Soße sind ein Teil Schmand und zwei bis drei Teile saurer Sahne, zu denen die gehackten Kräuter mit eben- falls gehackten gekochten Eiern und wenig Öl und Essig dazugegeben werden.

In Mittelhessen ist der Schnittlauch Hauptbestandteil der Grünen Soße, und man gibt oft auch fein gehackte Schalotten, Senf und Knoblauch dazu. Die hart gekochten Eier werden hier nicht gehackt, sondern nur in grobe Stücke geschnitten. Als Soßenbasis wird oft Buttermilch verwendet, die entweder mit Schmand oder mit saurer Sahne gemischt wird. Der Essig wird häufig durch Zitronensaft ersetzt. Die Soße wird traditionell zu Pell-, Salz- oder Backkartoffeln gereicht.

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